Beim Langbahn der Nationen am kommenden Samstag (13. September) in Vechta kommt es zu einer besonderen Wendung: MSC-Clubfahrer Jörg Tebbe kehrt selbst aufs Motorrad zurück.
Eigentlich als Teammanager vorgesehen, rückt er nach der verletzungsbedingten Absage von Kapitän Martin Smolinski ins deutsche Aufgebot nach.
Für Tebbe ist es nicht das erste Mal, dass er in einer Notsituation Verantwortung übernimmt.
Der 46-Jährige war bereits mehrfach Teil der Nationalmannschaft und gewann 2011, 2012 und 2014 Gold. Auch 2018 führte er ein ersatzgeschwächtes Team überraschend zu Bronze.
Nun steht Tebbe erneut vor einer großen Aufgabe: Gemeinsam mit Lukas Fienhage (neuer Kapitän), Stephan Katt und Mario Niedermeier will er trotz der schwierigen Ausgangslage für Deutschland das Beste herausholen. Der erfahrene Fahrer zeigt sich kämpferisch: „Wir wollen in Vechta das Bestmogliche herausholen – das sind wir dem Veranstalter und dem Publikum schuldig.“
Damit vertritt Jörg Tebbe nicht nur die deutschen Farben, sondern auch den MSC Dohren auf höchster internationaler Bühne im Langbahnsport.
Die Aufstellungen:
Dänemark: Kenneth Kruse Hansen, Jacob Bukhave, Patrick Kruse; Teammanager: Svend Jacobsen
Finnland: Tero Aarnio, Henri Ahlbom, Jesse Mustonen; Teammanager: Toni Nevanperä
Tschechien: Jan Macek, Jan Hlacina, Hynek Stichauer; Teammanager: Zdenek Schneiderwind
Deutschland: Lukas Fienhage, Stephan Katt, Mario Niedermeier, Jörg Tebbe; Teammanager: Joachim Ohmer
Niederlande: William Kruit, Mika Meijer, Dave Meijerink, Romano Hummel; Teammanager: Patrick Roth
Großbritannien: Chris Harris, Zach Wajtknecht, Andrew Appleton, Cameron Tayler; Teammanager: Mitch Godden
Frankreich: Mathias Tresarrieu, Jordan Dubernard, Tino Bouin, Anthony Chaffour; Teammanager: Laurent Sambarrey